Sexualität und Beratung

Sexuelle Schwierigkeiten können als schwere Belastung erlebt werden, sich auf die gesamte Persönlichkeit auswirken und zu psychosomatischer Symptombildung führen. Durch Gefühle der Scham, Furcht oder Unsicherheit wird Sexualität im Beratungskontext jedoch nur selten angesprochen.

Ein offenes Thematisieren durch aktive Gesprächsangebote kann einen Dialog eröffnen und somit den Druck von den KlientInnen nehmen.

Ziele

Beratend tätige Fachkräfte sollen im Umgang mit dem Thema Sexualität in Ihrem Arbeitsalltag gestärkt werden. Durch ein emphatisches und geschultes Ansprechen soll KlientInnen und PatientInnen ermöglicht werden, sich aktiv mit Ihrer Sexualität und möglichen sexuellen Störungen auseinanderzusetzen.

 

Zielgruppe

Menschen, die Lust auf die Auseinandersetzung mit der Thematik Sexualität haben und diese in ihrer psychosozial oder medizinisch beratenden Tätigkeit nicht länger vermeiden wollen.

Inhalte

Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie als Einflussfaktor auf die Beratungsqualität

  • Werte- und Normvorstellungen
  • Soziokulturelle Perspektiven
  • Ressourcensuche

Übersicht sexueller Störungen (Symptome und mögliche Ursachen)

 

Sexualität und Sprache

  • Rollenmodell und die richtige Sprache
  • eigene Vermeidungsstrategien
  • Möglichkeiten der Gesprächsführung

 

Methodisches Vorgehen

Vorträge, Einzel- und Gruppenarbeiten und Fallarbeiten.


Es handelt sich dabei nicht um eine Qualifizierung zur  SexualberaterIn sondern fokussiert den ersten Umgang von Sexualität in beratenden Kontexten.

Dozentin

Christine Hofstätter
Christine Hofstätter

Kosten

135,- Euro

Termin

Fr., 24.05.2019

Seminarzeiten

09:00 - 18:00 Uhr

Unterrichtseinheiten

9

Mindestteilnehmerzahl

8 Personen

Veranstaltungsort

fortbildung1.de