Resilienz-Coaching und Stressmanagement

  • akkreditierte Fortbildung

Die Weltgesundheitsorganisation hat Stress zu einer der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts erklärt. Obwohl wir ständig über Stress reden und dies zum beherrschenden Thema in der Arbeitswelt geworden ist, wird dem Abbau von Stress und der Prävention von Burnout immer noch zu wenig Beachtung in Therapie und Beratung geschenkt.

Teilweise liegt dies daran, dass Stress als Modebegriff für jede Art von qualitativer und quantitativer Herausforderung verwendet wird, selbst wenn diese in keiner Weise krankmachend ist. Dies macht es schwierig, „echten Stress“ zu erkennen und rechtzeitig auf krankmachende Prozesse zu reagieren. Stress und Burnout werden häufig verdrängt, oft gelingt es den Betroffenen nicht, zu den eigentlichen und komplexen Ursachen der Stressentstehung vorzudringen.


Hinzu kommt, dass manche Menschen Stress besser bewältigen als andere, sie sind widerstandsfähiger. Unter dem Begriff der Resilienz werden die Faktoren zusammengefasst, die zusammengenommen eine hohe psychische Widerstandsfähigkeit ergeben:

  • Positive Selbstwahrnehmung
  • Kontrollüberzeugung
  • Positive Emotionen
  • Optimismus
  • Akzeptanz
  • Selbstwirksamkeit
  • Soziales Netzwerk

Stress macht körperliche Beschwerden, und körperliche Beschwerden machen Stress. Oft erleben wir unseren Körper dann als Feind, als jemand, der uns im Stich lässt.

Es gibt glücklicherweise aber auch vielfältige Bewältigungsstrategien, die uns helfen können, angemessen mit Anforderungen umzugehen, um diese dann vielleicht sogar als Bereicherung zu erleben.

Inhalte

  • Ursachen für Stress erkennen
  • Was ist Stress? – diverse Modelle (Salutogenese, Flow, Time-Line-Modell u.a.)
  • Bewältigungsstrategien kennen lernen
  • Arbeit an den eigenen Werten und Zielen
  • Stress findet im Kopf statt: ungünstige Glaubenssätze und Metakognitionen erkennen, das Denken verändern durch Reframing und kognitive Umstrukturierung
  • Die eigene Resilienz stärken: Stressbewältigung durch Achtsamkeit und Akzeptanz


Methodik

  • Vermittlung von theoretischem Wissen über Kurzvorträge und Diskussion, Fallbesprechung
  • Demonstration von Methoden
  • Selbsterfahrung (Selbstreflexion durch Arbeit am eigenen Stresserleben)
  • Angeleitete Übungen zum Erproben und Einüben von Copingstrategien

Ziele

  • Stress neu zu bewerten
  • Innere Haltung, die es ermöglicht, positiven Stress (Eustress) und negativen Stress (Distress) zu unterscheiden
  • Neuorientierung auf positive, entwicklungsfördernde Anforderungen
  • Mehr über den eigenen Umgang mit Stress lernen und durch die vorgestellten Interventionen die eigene Resilienz verbessern


Zielgruppe

Fachleute aus psychosozialen und pädagogischen Berufen, die therapeutisch oder beratend tätig sind und alle, die berufliches Interesse am Thema Resilienz-Coaching, Stressmanagement und Burnout-Prophylaxe haben.

Dozent

Bernhard Petersen
Bernhard PetersenDipl.-Psychologe

Kosten

340,- Euro

 

Termin

Do., 07.03. - Fr., 08.03.2019 oder

Sa., 25.10. - So., 26.10.2019

 

Seminarzeiten

jeweils 09:00 – 18:30 Uhr

 

Fortbildungspunkte

24 (beantragt)

Unterrichtseinheiten

20

 

Mindestteilnehmerzahl

10 Personen

 

Veranstaltungsort

fortbildung1.de