Management und KommunikationRhetorik

Die Kunst der Rhetorik, die Redekunst, ist vielfältig einsetzbar - nicht nur in Reden vor Publikum, sondern auch in Gesprächssituationen, in denen komplexer Inhalt verständlich übermittelt werden soll. Der Ausbau von Kompetenzen ist daher essenziell, um eigene Redebeiträge professionell und wirkungsvoll zu präsentieren.

 

Zielgruppe

Personen, die in professionellen oder persönlichen Kontexten ihre Redefähigkeiten erweitern möchten, einen Vortrag vorbereiten und präsentieren wollen. Führungskräfte/ Projektleiter, die in Meetings und Alltagssituationen komplexe Inhalte souverän und verständlich darstellen möchten.

 

Ansatz

Die Rhetoriktheorie bietet seit Jahrtausenden mit Ihren Konzepten und Ihrem Handwerkszeug wirkungsvolle Ansätze, um eine Rede effektiv aufzubauen und vorzutragen. Schon vor über 2000 Jahren erkannten der römische Staatsmann Cicero und der griechische Philosoph Aristoteles: Wer einen überzeugenden Vortrag halten möchte, muss seine Rede durchdacht, wohlformuliert und zielgerichtet vortragen. Aristoteles entwickelte um 350 v. Chr. als erster eine systematische Darstellung der Redekunst, indem er Rhetorik definiert als die „Fähigkeit, bei jeder Sache das möglicherweise Überzeugende zu erkennen“.

Der Begriff Rhetorik beschreibt das auf Erfolg ausgerichtete Kommunikationsverhalten. Der rhetorische Erfolg ist die Überzeugung, die in der Rhetorikforschung der letzten Jahrtausende immer wieder wissenschaftlich untersucht wurde. Rhetorik zielt auf den Zuhörer ab - für den Redner stellt sich demnach die Frage, wie er das Urteil des Zuhörers beeinflussen kann. Realität wird also als offener, gestaltbarer Prozess verstanden, als Konstrukt, das mit dem Perspektivwechsel variiert. Die Kunst der Rhetorik stellt dabei das Vermögen dar, gezielt in diesen Prozess einzugreifen.

 

Die rhetorische Vorgehensweise

Der Vorgang des Überzeugens ist kein rein rationales Geschehen, wird also nicht nur durch logisches Argumentieren hervorgerufen. Zwar macht der Redner durch argumentatives Vorgehen seine Ausführungen beweiskräftig, doch ein ebenso wichtiges Element im Überzeugungsprozess stellt der Sprechende selbst dar: Besonders die Wirkung des Redners spielt eine entscheidende Rolle, er muss dem Zuhörer glaubwürdig und sympathisch erscheinen. Vertrauensaufbau zwischen Redner und Publikum sowie angemessenes, empathisches Handeln sind hierbei u.a. Schlüsselelemente, die durchaus gezielt trainiert werden können.  

Mit der Fortbildung „Die Kunst der freien Rede – schreiben, wirkungsvoll auftreten, überzeugen“ entwickeln Sie an Ihren konkreten Beispielen überzeugende Redebeiträge und tragen diese so vor, dass sie von den Zuhörern besser verstanden und erinnert werden. Umfangreiche Praxisreflexion von erlebten Redekontexten und interaktive Lernprozesse sind besondere Merkmale dieser Fortbildung.

 

Ziele und Nutzen der Fortbildung

  • Eine Rede von der Vorbereitung bis hin zur Präsentation gestalten
  • Die Struktur und Stilmittel einer überzeugenden Rede kennenlernen
  • Die eigene Persönlichkeit als wichtiges Mittel zur Überzeugung einsetzen
  • Mit kritischen Situationen und Fragen professionell und gelassen umgehen
  • Eine lebendige Interaktion mit den Zuhörern aufbauen

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