Die Ausbildung in Entspannungstherapie und -beratung umfasst neben der Vermittlung traditioneller Verfahren wie Autogenem Training und Progressiver Muskelrelaxation alternative, bislang weniger bekannte Entspannungs- und Stressbewältigungsmethoden wie z.B. Übungen der Achtsamkeitspraxis. Zudem wird ein Schwerpunkt auf die individuelle Beratung und Betreuung von TeilnehmerInnen / KlientInnen hinsichtlich ihres Entspannungserlebens sowie der Passung von Problemstellungen, Zielen und Wahl eines hierfür geeigneten Verfahrens gelegt.
Über die theoretischen Grundlagen der einzelnen Verfahren hinaus sollen eingehend Gruppenleiterkompetenzen sowie Fertigkeiten zur Kursorganisation vermittelt werden. Dies umfasst unter anderem das sichere Auftreten als KursleiterIn, den Umgang mit schwierigen TeilnehmerInnen, auftretenden Konflikten sowie die Kenntnis der Grenzen des eigenen professionellen Handelns. Die Begegnung von KursleiterIn und TeilnehmerInnen im Gruppenprozess ist hierbei von wesentlicher (therapeutischer) Bedeutung, wird in den Mittelpunkt gestellt und als Chance für die Persönlichkeitsentwicklung gesehen. Wesentlicher Bestandteil der Ausbildung ist die Selbsterfahrung. Hiermit ist zum einen die Selbsterfahrung bzgl. der KursleiterInnen-Persönlichkeit gemeint; zum anderen die eigene, aktive Auseinandersetzung mit den einzelnen vermittelten Verfahren.